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Kirche am Ort
Herzlich willkommen
auf der Homepage des Katholischen Dekanats Ehingen-Ulm.

In Kirchengemeinden und katholischen Einrichtungen zeigt sich ein lebendiges und vielfältiges Zeugnis christlichen Lebens in unserer Zeit. Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, schnell und gut finden.

 
Dr. Wolfgang Steffel, Dekanatsreferent




Das Bischof-Ketteler-Haus in der Olgastr. 137, der Sitz von Geschäftstelle und Dekanatamt, wird ab Juni 2017 grundlegend saniert. In dieser Zeit ist unsere Zwischenunterkunft am Weinhof 6 in Ulm. Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleiben auch am neuen Standort gleich, ebenso die Postadresse Olgastr. 137, 89073 Ulm. Ihre Sendungen erreichen uns per Nachsendeauftrag.

Christen setzen Zeichen – Vater unser beten am Münsterplatz

Am 22. Oktober um 15.00 Uhr wollen Christen aller Kirchen und Konfessionen in Ulm und Neu-Ulm ein Zeichen des Glauben setzen im gemeinsamen Gebet: Sie beten das Vater unser, nicht mehr und nicht weniger. Dieser Gebets-Flashmob findet bei jedem Wetter statt.
Intention: Jesus Christus hat uns das Vater unser gelehrt. Seit Jahrtausenden ist es die gemeinsame Mitte unseres Gebetslebens. Und Jesus hat unseren Vater im Himmel auch um Einheit seiner Jüngerinnen und Jünger gebeten. Das gemeinsam gesprochene Vater unser bekundet unsere Verbundenheit als Christen. Besonders nach 500 Jahren Reformation feiern wir diese Einheit in Christus mitten in der Stadt.
Darüber hinaus soll es auch ein Zeichen und ein Gebet für unsere Stadt und die Region Ulm/Neu-Ulm sein.
Diese Aktion ist eine Initiative verschiedener Pfarrer, Pastoren und Leiter aus Ulm/Neu-Ulm und wird mitgetragen von der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.
Es gibt die Möglichkeit direkt zum Münsterplatz zu kommen, um 15.00 Uhr beginnt dort das Gebet oder von einem der Startpunkte gemeinsam zum Münsterplatz zu gehen, von der Wengenkirche um 14.30 Uhr, von der Neuapostolischen Kirche Ulm um 14.30 Uhr von St. Georg in Ulm um 14.00 Uhr, vom Petrusplatz Neu-Ulm um 14.00 Uhr oder vom Haus der Begegnung um 14.30 Uhr.
Herzliche Einladung zu diesem tiefen, ökumenischen Glaubenszeugnis.


10. Kirchener Bibelherbst zu den Königen im Alten Testament

Am Dienstag, 24. Oktober, 20 Uhr startet der 10. Kirchener Bibelherbst im Bischof-Sproll-Gemeindehaus, Ehingen-Kirchen (Brunnenstr. 34) mit „Saul - König von Volkes Gnaden“, den Pastoralreferentin Ulrike Krezdorn vorstellt. Zwei weitere Dienstagabende zur gleichen Zeit am gleichen Ort folgen im November. Am 7.11. spricht Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel über „David - Hirte, Helfer, Hoffnungsträger“. Dazu kommen Gedanken zum Jubiläum des Bibelherbstes und eine Einladung an alle Besucher zu einem kleinen Empfang mit Sekt und Imbiss. Abschluss ist am 14.11. mit einem Vortrag von Gemeindereferentin Sabine Knorr: „Salomo - Der Weisheit letzter Schluss“.


Erde und Ackerboden in biblischer Deutung
mit Seitenblick auf Pflug und Bier

Am Freitag, 27. Oktober, 19.30 Uhr geht es in der kath. Gemeindehaus „Marienburg“ in Westerheim um die biblische Bedeutung von Erde und Ackerboden. Der biblische Ursatz dazu lautet: „Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen“ (Gen 2,7). Wörtlich heißt es aber nicht „Erde vom Ackerboden“, sondern „Staub vom Ackerboden“. Das ist ein Unterschied! Die Pflanzen, die Tiere des Feldes und alle Vögel der Luft entspringen auf Gottes Geheiß von selbst dem fruchtbaren Boden. Der Mensch hingegen wurde in liebevoller „Handarbeit“ aus dem unfruchtbaren Staub geformt und von Gott höchst persönlich belebt. Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel legt die Vielschichtigkeit der Erde in der Bibel Schicht um Schicht frei und beleuchtet am Ende ihre Bearbeitung durch den Pflug und ihre Nutzung zum Anbau von Braugerste biblisch-theologisch.


Löst sich der Glaube auf? Zerstört sich das Christentum selbst?

Diesen Fragen widmet sich Dekanatsreferent Dr. Wolfgang Steffel in einem Vortrag am Montag, 30. Oktober, 19 Uhr in der Ulmer Nikolauskapelle (Neue Str. 102). Manche Denker behaupten, die Auflösung des Glaubens sei unausweichlich: Hält das Christentum an seinen Glaubenssätzen fest, könne es nicht mit der Zeit gehen und erübrige sich eines Tages; verändere es aber die Glaubenssätze, gäbe das Christentum seine Identität und so sich selbst auf. Tatsächlich führen ein verkrampftes Festhalten an der Tradition zur Resonanzlosigkeit und eine bloße Anpassung an den Zeitgeist zum Substanzverlust im Glauben. Wolfgang Steffel skizziert praktische und philosophische Auflösungsformen des Glaubens und ist gleichzeitig überzeugt, dass sich der Glaube nicht in Luft auflösen wird. Dazu brauche es allerdings die Überwindung der Trägheit und eine beständige Sorge um einen Glauben, der klare Formen, feste Zeiten und Orte sowie gute Gewohnheiten kennt und sperrige Glaubensinhalte nicht vorauseilend aufgibt. So wird am Abend für einen Übergang von der Müdigkeit zu einer neuen Mündigkeit im Glauben gefordert. Dazu kommen poetische Einwürfe von Klaus Hendel.